Chirurgische Klinik München Bogenhausen

 

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Operation bei Refluxkrankheit und Zwerchfellbrüchen

In den letzten Jahren hat die Refluxkrankheit mit und ohne Entzündung der Speiseröhre und ihren verschiedenen, das Wohlbefinden häufig schwer beeinträchtigenden Symptomen, in der westlichen Welt stark zugenommen.

Wenn die medikamentöse Behandlung nicht erfolgreich ist oder bestimmte andere Umstände vorliegen, kann durch die Operation die zugrunde liegende Schwäche des Verschlussmechanismus am Übergang der Speiseröhre in den Magen durch eine plastische Verstärkung der betreffenden Zone korrigiert werden. Durch die nur mit der Operation mögliche Beseitigung der Krankheitsursache wird der schädliche Reflux von galligem und saurem Sekret aus dem Magen in die Speiseröhre dauerhaft beseitigt und meist vollkommene Beschwerdefreiheit erzielt.

Chirurgie-Zwerchfellbruch

Zwerchfellbruch in laparoskopischer Ansicht

Aufgrund des Ergebnisses der vor der Operation in unserem gastrointestinalen Funktionslabor durchgeführten Untersuchungen wird festgestellt, ob eine Operation sinnvoll ist und gegebenenfalls für jeden Patienten aus mehreren Operationsmöglichkeiten die individuell optimale Methode ausgewählt. Die Operation wird über 5 kleine Inzisionen durchgeführt.

Bereits intraoperativ wird der ausreichende Verschluss durch die Magenmanschette wie auch die unbehinderte Passage durch die wiederhergestellte Verschlusszone endoskopisch überprüft. Nach abgeschlossenem Kostaufbau können die Patienten wenige Tage nach der Operation die Klinik wieder verlassen.

 

Zeitungsartikel von PD Dr. med. Thomas Hüttl zum Thema "Reflux - warum Sodbrennen krank macht" (Münchner Merkur Nr. 5, Januar 2008)