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Mehr als Operieren

Perianalabszesse und Analfisteln

Perianalabszesse sind schmerzhafte, entzündliche Eiteransammlungen im Afterbereich und haben ihren Ursprung in den „Proktodealdrüsen“ des Analkanales.

Der Abszeß stellt die akute Verlaufsform dar, die chronische Form davon stellt die Analfistel dar, eine dauerhafte Verbindung zwischen Analkanal und der Haut des Afterbereiches. Nicht jeder Abszeß führt allerdings zur Fistelbildung. Abszesse und Fisteln sind nicht selten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn vergesellschaftet.

Perianalabszesse

Im akuten, schmerzhaften Stadium ist die chirurgische Eröffnung des Abszesses in einer kurzen Narkose das Therapieverfahren der Wahl. Im Rahmen der Operation kann dann auch eine mögliche Fistelbildung nachgewiesen werden. Die äußerliche Wunde heilt dann unter offener Wundbehandlung innerhalb einiger Wochen vollständig ab.

Analfisteln

Analfisteln, die durch die Schließmuskulatur ziehen, müssen zunächst mit einer Fadendrainage behandelt werden. Sie können erst nach einigen Wochen im reizfreien Stadium definitiv verschlossen werden.

Hierbei kommen verschiedene Operationsverfahren zum Einsatz. Gemeinames Ziel der unterschiedlichen Verfahren ist der dauerhafte Verschluß der Fistel unter größtmöglicher Schonung der Schließmuskelstrukturen zum Erhalt der Kontinenzleistung.

Mögliche Operationsverfahren sind:

  • Plastischer Fistelverschluß
  • Fistelverschluß durch Plug-Verfahren
  • Fistelverschluß in LIFT-Technik

Die Entscheidung, welche Art von Fistelverschluß durchgeführt werden kann, sollte immer individuell je nach Fistelverlauf entschieden werden.

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