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Urologie ist
unsere Leidenschaft

Transsexualität Mann-zu-Frau
Einzelschritte der Operation

Geschlechtsangleichende-Operationen-Mann-zu-Frau

Die operative Geschlechtsangleichung Mann zu Frau wird in der Regel in zwei Eingriffen durchgeführt.

Grundlage unserer heutigen OP-Technik ist die sog. Invaginationsmethode, die seit ihrer Erstbeschreibung in den 1950er Jahren auch in unserer Klinik stetig weiterentwickelt, verfeinert und perfektioniert wurde.

Nach Entfernung der Penisschwellkörper und der Hoden mit Samensträngen wird die Höhle der Neovagina zwischen Enddarm und Blase gebildet. Die Neovagina wird mit der invaginierten (eingestülpten) Penisschafthaut und einem Vollhauttransplantat vom ehemaligen Hodensack ausgekleidet. Ein Teil der Vorhaut wird an der Eichel erhalten, um daraus die kleinen Schamlippen zu formen. Die Klitoris wird aus der Eichel gebildet, die Harnröhre gekürzt und an anatomisch korrekter Stelle eingesetzt.

Der Ablauf der einzelnen Eingriffe sieht folgendermaßen aus:
(Erklärungen der einzelnen Schritte erhalten Sie durch Klick auf die Boxen)

Operation Mann-zu-Frau

Das funktionelle und kosmetische Ergebnis nach dem ersten Eingriff entspricht noch nicht dem Endergebnis, weshalb meist beide beschriebenen Eingriffe stattfinden.

Zwischen den beiden Eingriffen sollte aus medizinischer Sicht ein Zeitraum von mehreren Monaten liegen.

Sollte es im späteren Verlauf zu Beschwerden (z.B. Verengung der Neovagina, ausgeprägte Narbenbildung mit kosmetisch nicht zufriedenstellendem Ergebnis) kommen, so ist eine weitere Operation manchmal nötig und möglich.

Erklärungen

Orchiektomie

Entfernung des Hodens, des Nebenhodens und des Samenstranges.

Entfernung der Corpora cavernosa

Komplette Entfernung der zwei großen Schwellkörper des Penis.

Bildung der Neovagina

Die Neovagina wird zwischen Enddarm und Blase/Prostata angelegt. Sie wird mit der umgestülpten Penisschafthaut (Invaginationsmethode) und fast immer aus einem Hauttransplantat vom Hodensack ausgekleidet, um keinen Zug auf den Scheidenabschluss zu bringen und um eine genügend tiefe und weite Scheide bilden zu können.

Bildung der Neoklitoris

Die Eichel wird komplett an ihrem Gefäß-Nerven-Bündel erhalten, um daraus die Neoklitoris zu formen. Sie wird an die anatomisch korrekte Stelle gesetzt und so präpariert, dass nur das obere Drittel oder Viertel sichtbar aus der Haut schaut.

Anlage der kleinen Schamlippen

Die kleinen Schamlippen werden aus dem vorderen Anteil der Vorhaut des Penis gebildet. So können die kleinen Schamlippen aus zarter, haarfreier Haut seitlich der Klitoris angelegt werden. Nach einer Beschneidung ist dies auch möglich, wenn noch genügend Vorhautrest vorhanden ist.

Labienplastik

Anlage der Schamlippen durch die entsprechende Schnittführung und Naht aus Teilen des Hodensacks.

Bildung der Harnröhrenmündung

Anlage der neuen Harnröhrenöffnung durch Kürzung der Harnröhre und Einnähen an die anatomisch korrekte Stelle unterhalb der Klitoris.

Erweiterungsplastik des Scheideneingangs

Nach der ersten Operation befindet sich vor dem Eingang zur Scheide noch etwas überschüssige Haut, so dass der Weg in die Neovagina leicht um die Kurve geht. Diese Haut wird bei der Korrektur eingeschnitten, so dass zum einen der Eingang zur Neovagina gerade und erweitert wird. Zum anderen wird dadurch die hintere Vereinigung der großen Schamlippen gebildet.

Anlage des Klitorishäubchens (Präputium clitoridis)

Meist klafft die Vulva im vorderen Bereich nach der ersten Operation und die Klitoris liegt zu weit offen. Aus dem vorderen Anteil der kleinen Schamlippen, kann durch eine spezielle Schnitt- und Nahttechnik ein verschiebbares Klitorishäubchen gebildet werden, das die Klitoris teils bedeckt.

Aufbau des Mons pubis (Schamhügel)

Über den Schnitt, der zur Bildung des Klitorishäubchens im Bereich der bestehenden Narbe an den kleinen Schamlippen geführt wird, kann von den Seiten her Fettgewebe mittig vor dem Schambein zusammengeführt werden, falls der Schamhügel zu männlich flach ist.

Durch das Vernähen des Schnittes wird die vordere Vereinigung der großen Schamlippen bewirkt.

Labien-Korrektur

Sollte an den großen Schamlippen zu viel Gewebe vorhanden sein, so kann dieses entfernt werden, um kosmetisch wohl proportionierte Verhältnisse zu erreichen.

Die kleinen Schamlippen, die beim ersten Eingriff aus gestielten Vorhautläppchen gebildet wurden, können ebenfalls in Lage und Größe korrigiert werden.

Weitere Korrekturen

Sollten bis zum Zeitpunkt des zweiten Teils der geschlechtsangleichenden OP Probleme entstanden sein (z.B. Verengung der Harnröhrenöffnung, Vorhandensein eines zu großen und störenden Harnröhrenschwellköperrests, ausgeprägte Narbenbildung), so können diese im Rahmen dieses zweiten Eingriffes auch behoben werden.

Orchiektomie

Entfernung des Hodens, des Nebenhodens und des Samenstranges.

Entfernung der Corpora cavernosa

Komplette Entfernung der zwei großen Schwellkörper des Penis.

Bildung der Neovagina

Die Neovagina wird zwischen Enddarm und Blase/Prostata angelegt. Sie wird mit der umgestülpten Penisschafthaut (Invaginationsmethode) und fast immer aus einem Hauttransplantat vom Hodensack ausgekleidet, um keinen Zug auf den Scheidenabschluss zu bringen und um eine genügend tiefe und weite Scheide bilden zu können.

Bildung der Neoklitoris

Die Eichel wird komplett an ihrem Gefäß-Nerven-Bündel erhalten, um daraus die Neoklitoris zu formen. Sie wird an die anatomisch korrekte Stelle gesetzt und so präpariert, dass nur das obere Drittel oder Viertel sichtbar aus der Haut schaut.

Anlage der kleinen Schamlippen

Die kleinen Schamlippen werden aus dem vorderen Anteil der Vorhaut des Penis gebildet. So können die kleinen Schamlippen aus zarter, haarfreier Haut seitlich der Klitoris angelegt werden. Nach einer Beschneidung ist dies auch möglich, wenn noch genügend Vorhautrest vorhanden ist.

Labienplastik

Anlage der Schamlippen durch die entsprechende Schnittführung und Naht aus Teilen des Hodensacks.

Bildung der Harnröhrenmündung

Anlage der neuen Harnröhrenöffnung durch Kürzung der Harnröhre und Einnähen an die anatomisch korrekte Stelle unterhalb der Klitoris.

Erweiterungsplastik des Scheideneingangs

Nach der ersten Operation befindet sich vor dem Eingang zur Scheide noch etwas überschüssige Haut, so dass der Weg in die Neovagina leicht um die Kurve geht. Diese Haut wird bei der Korrektur eingeschnitten, so dass zum einen der Eingang zur Neovagina gerade und erweitert wird. Zum anderen wird dadurch die hintere Vereinigung der großen Schamlippen gebildet.

Anlage des Klitorishäubchens (Präputium clitoridis)

Meist klafft die Vulva im vorderen Bereich nach der ersten Operation und die Klitoris liegt zu weit offen. Aus dem vorderen Anteil der kleinen Schamlippen, kann durch eine spezielle Schnitt- und Nahttechnik ein verschiebbares Klitorishäubchen gebildet werden, das die Klitoris teils bedeckt.

Aufbau des Mons pubis (Schamhügel)

Über den Schnitt, der zur Bildung des Klitorishäubchens im Bereich der bestehenden Narbe an den kleinen Schamlippen geführt wird, kann von den Seiten her Fettgewebe mittig vor dem Schambein zusammengeführt werden, falls der Schamhügel zu männlich flach ist.

Durch das Vernähen des Schnittes wird die vordere Vereinigung der großen Schamlippen bewirkt.

Labien-Korrektur

Sollte an den großen Schamlippen zu viel Gewebe vorhanden sein, so kann dieses entfernt werden, um kosmetisch wohl proportionierte Verhältnisse zu erreichen.

Die kleinen Schamlippen, die beim ersten Eingriff aus gestielten Vorhautläppchen gebildet wurden, können ebenfalls in Lage und Größe korrigiert werden.

Weitere Korrekturen

Sollten bis zum Zeitpunkt des zweiten Teils der geschlechtsangleichenden OP Probleme entstanden sein (z.B. Verengung der Harnröhrenöffnung, Vorhandensein eines zu großen und störenden Harnröhrenschwellköperrests, ausgeprägte Narbenbildung), so können diese im Rahmen dieses zweiten Eingriffes auch behoben werden.

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