Chirurgische Klinik München Bogenhausen

 

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Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie - Hüfte

In der Orthopädischen Chirurgie der Hüfte beschäftigen wir uns vorwiegend mit der Arthrose des Hüftgelenks, der Coxarthrose:

Was ist eine Coxarthrose?
Beginnende Coxarthrose
Fortgeschrittene Abnützungserscheinungen
Operation
Verschiedene künstliche Hüftgelenke
Auswechseln des künstlichen Hüftgelenks

Coxarthrose

Was ist eine Coxarthrose?
Unter einer Coxarthrose versteht man die Arthrose des Hüftgelenkes. Der Begriff "Arthrose" beschreibt die Folgen von Abnützungserscheinungen eines Gelenkes.

Welche Erkrankungen können zu einer Coxarthrose führen?
Rheumatoide Arthritis ("Rheuma"), angeborene Hüftdysplasie, frühere Ver- letzungen des Oberschenkels (z. B. nach Schenkelhalsfraktur, einer Hüftgelenksfraktur oder einer traumatischen Hüftluxation), Hüftkopfnekrose, kindliche Hüfterkrankungen (Hüftkopfgleiten, M. Perthes)

Welche Untersuchungen sind bei Hüftbeschwerden sinnvoll?
Als erste und wichtigste Untersuchung genügt eine Röntgenaufnahme des Beckens. Bei dieser einfachen Untersuchung lassen sich grobe Veränderungen in den meisten Fällen unschwer erkennen. Nur dann, wenn diese Röntgenaufnahme keine oder höchstens diskrete Veränderungen erkennen lässt und die Beschwerden dadurch nicht zu erklären sind, wird der behandelnde Arzt eine kernspintomographische Untersuchung der Hüftgelenke veranlassen.

In welchem Alter beginnt eine Coxarthrose?
Die Coxarthrose beginnt - abhängig von der ursächlichen Hüfterkrankung - häufig schon im Alter von 20-30 Jahren. Sobald Hüftbeschwerden auftreten und im normalen Alltagsleben oder bei normaler sportlicher Betätigung als unangenehm empfunden werden, sollte ein Orthopäde aufgesucht werden. Allerdings sind die meisten Patienten, die dann später operiert werden müssen, älter als 60 Jahre.