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Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie - KnieWas ist eine Gonarthrose? Bikondyläre SchlittenprotheseDies ist der am häufigsten verwendete Prothesentyp. Da die Komponenten von Oberschenkel und Unterschenkel nicht fest miteinander gekoppelt sind, muss der Bandapparat des Patienten intakt sein. Die jeweilige Prothesenkomponente wird so implantiert, dass sie sich mit der Oberfläche und kurzen Stiften, die im Knochen verklemmt werden, fest am Knochen anschmiegen. Damit das Bein sofort belastbar ist, werden beide Komponenten mit dünnen Zementschichten versehen. Wir verwenden das Modell INNEX®-Mobile der Fa. Zimmer, die in Deutschland entwickelt wurde, in Europa und Amerika weit verbreitet ist und sehr gute Ergebnisse bei der Funktion und Haltbarkeit hat. Die Implantation einer Patellaersatzprothese ist sehr selten notwendig. Immer dann, wenn der Bandapparat des Kniegelenkes durch frühere Eingriffe oder Verletzungsfolgen nicht mehr intakt ist und damit eine Instabilität vorliegt, muss ein spezieller Prothesentyp implantiert werden. Durch eine spezielle Koppelung der Prothesen-Komponenten wird ein seitliches Aufklappen des Kniegelenkes verhindert, sodass die Patienten innerhalb von 4-6 Wochen - natürlich wieder abhängig von ihrer Muskelkraft - ohne Stockhilfe gehen können. Trotz der Koppelung ist eine Beugung über 90° bei den meisten Patienten zu erreichen. |
Chirurgische Klinik
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