|
|
Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie - WirbelsäuleWirbelsäuleneingriffe Spinalkanalstenose - LendenwirbelsäuleBei der Operation werden vom Rücken her - in Bauchlage - sämtliche Knochenauswüchse und ggfs. auch die Bandscheibenvorwölbungen, die zu neurologischen Störungen geführt haben, entfernt und somit der Rückenmarkskanal und die Nervenaustrittsbereiche erweitert. Häufig muss der betroffene Wirbelsäulenabschnitt versteift werden. Bei der Versteifung wird vom selben Zugang die Bandscheibe vollständig entfernt und in den Defekt zwischen den beiden Wirbelkörpern ein Kunst- stoffimplantat sowie Knochen, den man aus den Dornfortsätzen gewinnt, eingefügt. Am Ende werden die zwei - bei zwei betroffenen Wirbelkörpern die drei - Wirbel mit einem Schrauben-Stab-System miteinander verbunden. Durch die Versteifung eines so kurzen Wirbelsäulenabschnittes kommt es meist nur zu einer sehr geringen Einschränkung der Rückenbeweglichkeit. Nachbehandlung und Rehabilitation der Lendenwirbelsäule Nach der Operation verbringt der Patient eine Nacht auf der Überwachungsstation. Am nächsten Tag kann er meist auf die Normalpflegestation übernommen werden. Er wird ab dem 1. postoperativen Tag ohne Mieder oder Korsett mobilisiert. Er darf ohne Einschränkung sitzen und gehen. Der stationäre Aufenthalt dauert ungefähr 8-10 Tage. Er kann dann selbst entscheiden, ob er nach Hause gehen will und eine ambulante Reha- Behandlung eingeleitet werden soll, oder ob er eine stationäre Anschlußheilbehandlung (AHB) - ca. 3 Wochen - vorzieht. Die volle Belastbarkeit der Wirbelsäule ist nach 6-8 Wochen erreicht. Dann kann der Patient auch wieder seine gewohnte berufliche Tätigkeit aufnehmen und seinen früheren Sport betreiben.
|
Chirurgische Klinik
München-Bogenhausen GmbH
Denninger Str. 44
81679 München
Tel. +49 (0) 89-92794-0
Fax +49 (0) 89-92794-1501