Chirurgische Klinik München Bogenhausen

 

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Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie - Wirbelsäule

Wirbelsäuleneingriffe
Bandscheibenprothese
Spinalkanalstenose
Spinalkanalstenose - Lendenwirbelsäule
Traumatische Wirbelfraktur
Wirbelfraktur bei Osteoporose
Metastasen und Tumore der Wirbelsäule
Infektion der Wirbelsäule (Spondylitis, Diszitis)

Wirbelfraktur bei Osteoporose

Im Rahmen einer Osteoporose treten häufig, ohne dass der Patient einen Sturz, also ein adäquates Trauma erlitten hätte, Frakturen der Wirbelkörper auf. Die meisten dieser Frakturen können erfolgreich konservativ behandelt werden. Einige Patienten leiden aber dauerhaft unter so starken Schmerzen, dass die operative Stabilisierung notwendig werden kann. Die Entscheidung über ein weiteres konservatives Vorgehen oder eine operative Stabilisierung wird heute in enger Zusammenarbeit zwischen dem Hausarzt, dem Internisten (Osteologen) und dem Orthopäden getroffen.

Therapie

Heute steht uns für diese Patienten ein sehr wirkungsvolles Verfahren - die Kyphoplastie - zur Verfügung. Bei der Kyphoplastie wird unter minimal- invasiver Technik und unter strenger Röntgenkontrolle der frakturierte Wirbelkörper aufgerichtet und Zement in Wirbel eingeführt. Der Eingriff wird anlässlich eines kurzen (3-4 Tage) stationären Aufenthaltes vorgenommen.

Nachbehandlung und Rehabilitation

Die Patienten können danach ohne Korsett ihre normalen körperlichen Aktivitäten aufnehmen. Die weitere Betreuung erfolgt durch den Hausarzt.