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Geschlechtsangleichende OP bei Mann zu Frau-TranssexualitätOperative Geschlechtsangleichungen bilden heute einen legitimen Bestandteil der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie und können bei Mann zu Frau-Transsexualität mit kosmetisch hervorragendem und funktional einwandfreiem Ergebnis ausgeführt werden. Bei gesicherter Diagnose und unter Einhaltung der im TSG (Transsexuellengesetz) festgelegten Bestimmungen kann die Operation so einen wichtigen Beitrag zur individuellen Bewältigung dieses schweren Schicksals leisten. Das präoperative GesprächIn diesem ausführlichen Gespräch werden medizinische, juristische und persönliche Fragen geklärt. Abgelaufene sowie bestehende Erkrankungen, aber auch anatomische Besonderheiten, die auf die Operation Einfluss nehmen, werden bei dieser Gelegenheit erfasst und können ggf. frühzeitig behandelt und korrigiert werden. Konsequenzen, Risiken und Ablauf der Operation, sowie Fragen und Kostenübernahme durch die Krankenkassen, aber auch selbst zu tragende Kosten werden besprochen. Hinweise über den Klinikaufenthalt, die operative Nachsorge und die gewünschte Kooperation von Seiten der Patientinnen werden gegeben. OP GrundlagenGrundlage des angewandten Operationsverfahrens bildet die Überlegung, dass sich beide Geschlechter aus der gleichen Gonadenlage entwickeln. Durch konsequente Reduktion der äußeren männlichen Geschlechtsteile kann somit die Umwandlung in ein weibliches Genital mit kosmetisch gutem und funktional einwandfreiem Ergebnis erreicht werden. Die OP-TechnikNach Entfernung der Schwellkörper und der Hoden dient der Penishautmantel zur Auskleidung der Neovagina. Ein Platzhalter (Stent) unterstützt während des Heilungsprozesses die stabile Ausformung der neuen Scheide. Die Spitze der Eichel, die durch das Gefäß-Nervenbündel versorgt wird, bildet die Klitoris. Die Harnröhre wird gekürzt und ihre Öffnung so platziert, wie es der weiblichen Anatomie entspricht. Vulva und Labien werden aus der Haut des Hodensacks geformt. So kann ein optisch überzeugendes Ergebnis bei gleichzeitiger Erhaltung der Empfindungsfähigkeit erreicht werden. Die OperationsphasenNach der ersten etwa 4-stündigen Transformations-OP ist ein ca. 2-wöchiger Aufenthalt in der Klinik erforderlich. Bei der geplanten Nachoperation, etwa 3 Monate später, wird der Venushügel (Mons pubis) aufgebaut, die Klitoris mit einer Vorhaut versehen und der Damm auf ein weibliches Maß gekürzt. Außerdem können kleine Korrekturen durchgeführt und das OP-Ergebnis so weiter optimiert werden. Operation, Betreuung und Nachsorge werden von einem sehr erfahrenen Team geleistet.
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Chirurgische Klinik
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